VTB

Fragen und Diskussionen zu sonstigen Banken / Anlagen.

Re: VTB

Beitragvon domrepp » Sa Mär 01, 2014 11:56 am

Hallo Forengemeinde,

was haltet Ihr denn davon???

http://www.vtbdirekt.de/de/Produkte/VL-Sparplan/

Insbesondere die Möglichkeit zur Erhöhung der jährlichen Sparleistung im November / Dezember eines jeden Jahres finde ich sehr attraktiv.
Der Vertrag wäre zwar nicht förderfähig was ANSpZ betrifft, sofern man jedoch über der Grenze zur Förderfähigkei liegt, wäre das ohnehin uninteressant.
Bisher hielt ich den VL-Sparplan der EDEKA-Bank für sehr attraktiv. Da dieser jedoch mittlerweile nur noch in Verbindung mit einem Girokonto beantragt werden kann, wäre der Sparplan der VTB aus meiner Sicht eine super Alternative.
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Re: VTB

Beitragvon mogador » Sa Mär 01, 2014 12:52 pm

Wenn dein Arbeitgeber dir etwas dazubezahlt (z.B. 50%), lohnt es sich auf jeden Fall. Mit einem Zuschuss des AG sind die "Zinsen" dann schon enorm. In diesem Fall würd ich mirs nicht entgehen lassen, auch wenn du keine staatliche Zulagen erhältst..

ABER: Du erhältst keine AN-Sparzulage.
"Sonstiges:
Es besteht kein Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage, da es sich um einen Kontensparplan handelt."

Staatliche Sparzulage gibt es nur bis zu einem Jahreseinkommen bis 17.900€ (bei einem "echten" VL-Vertrag).
Bei anderen Anlagen, z.B. Aktienfonds ist die Einkommensgrenze etwas höher.

Du musst dich informieren und abwägen:

https://ixquick.com/do/search
http://www.finanztip.de/vermoegenswirksame-leistungen/
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Re: VTB

Beitragvon domrepp » Sa Mär 01, 2014 4:32 pm

Hallo,

das mit der ANSpZ ist mir klar. Hatte ich ja in meinem Beitrag bereits erwähnt.
Ich liege mit dem Einkommen über der Grenze, sowohl was die ANSpZ betrifft als auch beim möglichen Sparen in einem Bausparvertrag (was dann ja noch
die Wohnungsbauprämie bedeuten könnte). Analog bedeutet das natürlich selbiges für ein Sparen in einen VL-Aktienfonds-Sparplan.

Ich denke, der Vertrag bei der VTB ist auch für Leute sinnvoll, die VL vom Arbeitgeber bekommen und unter den Einkommensgrenzen liegen, aber vielleicht schon einen VL-Sparplan irgendwo besparen. 2,5 % sichere Zinsen und die Möglichkeit Einmalzahlung zu tätigen, sind doch kein schlechter Sparvertrag, und wer weiß, wann wir jemals wieder ähnlich hohe Zinsen bei flexibleren Sparplänen sehen werden. Bekomme selber kaum VL vom Arbeitgeber, keine 10 EUR. Würde es also zusätzlich vom Konto gleich einfach abbuchen lassen. Sehe es nur als Möglichkeit einen kleinen Betrag zu "guten" Konditionen zu sparen - egal welchen Beitrag der Arbeitgeber leistet.
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Re: VTB

Beitragvon mogador » Sa Mär 01, 2014 5:00 pm

Wenn du z.B. 8€ vom AG kriegst und 40€/Monat ansparst, lohnt sich das immer. Ist ne klasse "Verzinsung".

Wohnungsbauprämie kriegst du halt nur bei einem Bausparvertrag. (und nur, wenn du baust??? Bin da nicht so auf dem Laufenden.).

Du musst dir das halt ein bisschen durchrechnen, welche Anlageform du wählst.
Aktienfonds sind auch nicht schlecht. Kriegste 20% dazu vom Staat , wenn dein Einkommen unter 20.000 liegt.

Aber grundsätzlich sind alle sehr gut "verzinst", wenn dein AG was dazuschiesst.
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Re: VTB

Beitragvon domrepp » So Mär 02, 2014 7:37 pm

Seit dem 1.1.2009 muss bei Abschluss eines BSV die Wohnungsbauprämie wohnwirtschaftlich verwendet werden, davor war es noch unerheblich.

Aber wie gesagt, ich würde einen VL-Vertrag nicht wegen der Zulagen vom Staat abschließen wollen, da ich ohnehin über den Grenzen liege, sowohl was die Wohnungsbauprämie betrifft als auch ANSpZ und bei Aktienfonds.

Den kleinen Zuschuss vom Arbeitgeber lasse ich schon in den VL-Plan bei der EDEKA-Bank laufen. Letztes Jahr gab es den noch ohne die Voraussetzung etwas anderes dort abschließen zu müssen. 2,5% Verzinsung + 14% Bonus am Ende waren und sind top Werte.

Den VL-Sparplan bei der VTB würde ich dann quasi zu 100% von meinem Geld besparen. Ich denke aber, dass die Bedingungen sehr attraktiv sind, vor allem mit der Möglichkeit von Einmalzahlungen.
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Putin-Bank baggert deutsche Sparer an

Beitragvon prom » Di Mai 06, 2014 11:53 am

Russischer Finanzkonzern VTB

Putin-Bank baggert deutsche Sparer an

Mehrere Milliarden Euro haben deutsche Kunden der Moskauer VTB Bank anvertraut.
Nun erhöht das zweitgrößte russische Staatsinstitut nochmals drastisch die Zinsen.
Sollen die Sparer eine mögliche Kapitalflucht kompensieren?

Nichts gegen Gerhard Schröder - aber gegen den Beitrag, den die Moskauer VTB Bank dieser Tage zum deutsch-russischen Verhältnis leistet, verblasst selbst die St. Petersburger Geburtstagsfeier des Altkanzlers.

Bis zu 2,5 Prozent Zinsen bietet das Kreml-Institut deutschen Kleinsparern momentan fürs Festgeld.
Das bedeutet die unangefochtene Spitzenposition in den einschlägigen Internetrankings.

Der Anlass für das Zinshoch? "Die VTB Direktbank feiert Geburtstag", schreibt der Frankfurter Ableger der zweitgrößten russischen Staatsbank auf seiner Homepage. Seit drei Jahren ist das Institut am deutschen Markt.

Nun ist gegen eine zünftige Geburtstagsfeier nichts einzuwenden.
Die Generosität, mit der die Putin-Bank Deutschlands Sparer in der jetzigen Gemengelage umgarnt, macht aber dennoch stutzig.
"Russlands Banken bringen vor dem Hintergrund drohender Sanktionen ihr Geld in die Heimat ", schrieb vor ein paar Tagen die englische Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Daten der russischen Zentralbank. Binnen eines Monats hätten die Institute ihre Positionen von 100 Milliarden auf 79 Milliarden Dollar zurückgefahren. Ganz vorn in der Statistik: die VTB.

Geld der Sparer könnte nach Moskau fließen

Fließt das Geld der deutschen Sparer nach Moskau?
Sollen die Einlagen einer mögliche Kapitalflucht vorbeugen?
Erst vergangene Woche berichtete der Internationale Währungsfonds, dass der russischen Wirtschaft in diesem Jahr der Abfluss von rund 100 Milliarden Dollar drohe.

Ausländische Banken, die den deutschen Sparer in schwierigen Zeiten als Refinanzierungsquelle entdecken, sind kein neues Phänomen.

Als es Kaupthing im März 2008 nach Deutschland verschlug, begannen professionelle Investoren gerade, ihr Geld aus Island abzuziehen.
Die hiesigen Sparer halfen dem Institut, noch ein paar Monate liquide zu bleiben - und waren schließlich die Dummen.
Trotzdem hielt der Kaupthing-Schock nur kurz. Zum Zeitpunkt der Pleite im September 2008 hatten deutsche Privatkunden gerade mal 11,3 Milliarden Euro bei Kaupthing und den übrigen "Zweigstellen ausländischer Banken" investiert. Heute dürfte es rund das Sechsfache sein, wie Bundesbank-Zahlen nahelegen.

Die VTB Direkt gehört dabei zu den größeren ausländischen Geldeinsammlern in Deutschland.

VTB geht in Deutschland auf Kundenfang - und erhöht die Zinsen

Organisatorisch unterstehen die Frankfurter der VTB Bank Austria.
Aus deren Geschäftsbericht geht hervor, dass die sogenannten Primäreinlagen 2012 rund 40 Prozent der Bilanzsumme ausmachten - Tendenz steigend.
Da die VTB Austria nur hierzulande, nicht aber in Österreich selbst auf Sparerfang geht, dürften die 40 Prozent gleichbedeutend sein mit den in Deutschland eingeworbenen Einlagen.

Das wären dann rund 2,5 Milliarden Euro, rund fünfmal so viel, wie im Herbst 2008 bei der Kaupthing-Bank lagen.
Die VTB will sich dazu nicht äußern, ebenso wenig wie zu der Frage, wie sich die Summe zuletzt entwickelt hat.
Der Geschäftsbericht für 2013 werde derzeit erarbeitet, heißt es lediglich.

Welches Spiel die VTB treibt, ist schwer zu sagen.
Fest steht, dass es sich beim Gerede von der Geburtstagsaktion um eine Marketing-Mär handelt.
Im Geschäft um Tages- und Festgeldkunden wird knapp kalkuliert, mithilfe der Zinsschraube lassen sich Zu- und Abflüsse ziemlich exakt steuern.

Mal eben aus Nettigkeit die Konditionen um einen halben Prozentpunkt anheben - das kann sich kein Wettbewerber leisten.
Stattdessen gibt es mehr oder minder drei plausible Erklärungen für den aggressiven Zinsschritt

Drei Gründe für die aggressive Zinserhöhung

Die erste Erklärung liefert die VTB Direkt selbst: Drei Jahre nach der Gründung liefen die ersten dreijährigen Festgelder aus - mit lukrativen Anschlussangeboten sollen die Kunden bei der Stange gehalten werden.

Die zweite mögliche Erklärung: Der Ukraine-Konflikt hat viele VTB-Sparer verunsichert, weshalb nun neue angelockt werden. Dies verneint die Bank.

Und die dritte Erklärung, siehe oben: Angesichts der sich zuspitzenden Krise frisst sich die VTB langfristige Einlagen an. Rational wäre das: Internationale Investoren sehen russische Unternehmen zurzeit äußerst kritisch. Die Ratingagentur S&P hat die Bewertung der VTB erst vergangene Woche auf BBB- gesenkt, das ist nur noch eine Stufe über "Ramsch". Der Bonitätsausblick: negativ.

Rating der VTB nur noch knapp über Ramschniveau

Auf Nachfrage von Manager Magazin Online, was mit den Einlagen der deutschen Sparer geschehe, antwortet das Institut: "Die VTB Bank (Austria) AG ist ein global agierendes Unternehmen. Der Schwerpunkt der der Tätigkeiten richtet sich auf Geschäfte zwischen West- und Osteuropa.
Da insbesondere Kredite an in Osteuropa ansässige Unternehmen vorwiegend in US-Dollar denominiert sind, dienen die ausschließlich in Euro getätigten Einlagen der Kunden der Direktbank zum überwiegenden Großteil der Refinanzierung des westeuropäischen Kreditportfolios."

Den "überwiegenden Großteil" beziffern will die VTB nicht.

Eine rechtliche Handhabe gegen den Abfluss von Geldern gebe es keine, heißt es in Aufseherkreisen.
Das die Finanzaufsicht in solchen Fällen trotzdem Machtinstrumente besitzt, weiß man von der deutschen BaFin: Die erinnerte während der Eurokrise die Vorstände mehrerer Auslandstöchter schriftlich "an ihre besondere persönliche Verantwortung".

Die Botschaft: Gehorcht uns, sonst gibt es Ärger, etwa lästige Sonderprüfungen.
Tatsächlich, so ist zu hören, steht die VTB Austria momentan in Wien unter besonderer Beobachtung.
Kein Wunder: Die Entschädigung deutscher Sparer wäre im Fall der Fälle nämlich laut EU-Richtlinie Sache der österreichischen Regierung.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 67760.html
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