RaboDirect

Fragen und Diskussionen zu sonstigen Banken / Anlagen.

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Beitragvon ymerlin » Do Jun 21, 2012 1:31 pm

Nach MoneYou (=ABN Amro) die nächste holländische Großbank, die auf den deutschen Markt kommt. Die Rabobank bietet TG (2,4%), FG und etwas was mich an das klassische Sparbuch erinnert: Abheben mit 30 oder 90 Tage Kündigungsfrist. Dafür gibts 2,55% bzw. 2,7%.

http://www.rabodirect.de/

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Re: RaboDirect

Beitragvon VolkerM » Do Jun 21, 2012 2:04 pm

Die kenne ich aus ihrem Heimatland. Würde ich nicht freiwillig hin gehen.
Um am Automaten Geld auf das eigene Konto einzuzahlen, werden schon ordentliche Gebühren fällig ...
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Re: RaboDirect

Beitragvon Dieter19 » Do Jun 21, 2012 2:15 pm

.... wird nur interessant wenn die ein KwK Programm aufmachen :lol:
$ > :mrgreen:
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Re: RaboDirect

Beitragvon Matthieu » So Jul 01, 2012 1:40 am

Also, ich finde das Angebot im Vergleich zu ähnlichen anderer Banken eher gut. 2,55% bzw. 2,7% bei relativ kurzer Bindung sind doch recht ordentlich.
Da brauche ich kein KwK-Programm, und am Automaten einzahlen möchte ich auch nicht.
Was mich vielmehr stutzig macht, ist, dass die Bank für Festgeld bis hin zu 4 Jahren weniger Zinsen zahlt als bei einem Sparkonto mit 90-tägiger Kündigungsfrist.
Klingt so, als sollten die Sparzinsen bald wieder sinken. Aber für den Fall hat man ja ein ao. Kündigungsrecht. Wo also ist der Haken?
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Re: RaboDirect

Beitragvon bankomat » Mo Jul 02, 2012 9:27 am

Also mir wäre die fehlende Flexibilität bei den 30- und 90-Tage-Sparprodukten sehr unangenehm. Der Zinsaufschlag für das erhebliche Abwicklungserschwernis ist zu gering.
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Re: RaboDirect

Beitragvon KaupthingSpion » Di Jul 10, 2012 8:52 am

hat denn jemand aktuelle Erfahrungen mit dieser Bank?
Empfehlenswert ja oder nein?? Danke...
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Re: RaboDirect

Beitragvon VolkerM » Di Jul 10, 2012 9:50 am

Frag den Einzahlungs-Automaten. Oder Dienstags und Freitags ist sogar Personal in der Filiale in einem mittelgroßen Urlaubsort anwesend.
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Re: RaboDirect

Beitragvon ymerlin » Di Jul 10, 2012 10:28 am

VolkerM hat geschrieben:Frag den Einzahlungs-Automaten. Oder Dienstags und Freitags ist sogar Personal in der Filiale in einem mittelgroßen Urlaubsort anwesend.


Nur... was hat das mit dem deutschen Direktbankableger zu tun? Ich habe meine damalige Entscheidung für Kaupthing ja auch nicht unbedingt daran festgemacht wie lange man in Reykjavík in der Filiale wartet und ob man einen Kaffee bekommt...

PS. Ich habe keine Erfahrungen mit RaboDirect. In Richtung Einlagensicherung muss man aber als postiven Punkt festhalten, dass der Mutterkonzern recht gut aufgestellt zu sein scheint. Die Prämie für Credit Default Swaps ist auf alle Fälle sehr niedrig: http://www.derivateverband.de/DEU/Transparenz/CreditSpreads
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Re: RaboDirect

Beitragvon Matthieu » Mi Jul 11, 2012 10:41 pm

Ich bin mitten im Kontoeröffnungsverfahren. Testüberweisung und PostIdent hab ich hinter mir. Angekündigt sind PIN und "Digipass", die bankspezifische Sicherheitstechnik für das Online-Banking. Bisher alles mitteleuropäisch normal. Ich melde mich wieder, wenn ich online eines der angebotenen Sparkonten eingerichtet habe.
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Re: RaboDirect

Beitragvon Matthieu » Sa Jul 14, 2012 1:45 pm

So, gestern war der Digipass da, heute (also am 14.) die dazu gehörige PIN. Der erste Kontozugang war zwar etwas umständlich, aber noch keine intellektuelle Herausforderung.
Insgesamt lief vom Kontoeröffnungsantrag über das PostIdent-Verfahren bis hin zum Kontozugang alles innerhalb einer Woche, also sehr zügig ab.

Probleme gibt es nur in einem sehr speziellen Punkt, der wohl niemand anderen hier persönlich betreffen dürfte. Ich berichte davon nur aus anekdotischen Gründen:
Ich habe nämlich von meinen Onkeln und Taufpaten zwei überaus hässliche weitere Vornamen mitbekommen, die ich bereits 2007 anlässlich meiner anstehenden Hochzeit kostenpflichtig entsorgt habe (Gebühr beim hiesigen Stadtamt: 220 €). Der Tatsache, dass das überhaupt möglich war, könnt ihr entnehmen, dass man bei dieser Namensgebung die Grenze zur seelischen Grausamkeit unter Missachtung des Kindeswohls auch nach Meinung bremischer Behördenmitarbeiter überschritten hatte.

Die Sache hatte aber dennoch einen Haken. Da wegen des Termins beim Standesamt Eile geboten war, hat man mir lediglich eine Namensänderungsurkunde ausgestellt, den Namen im Reisepass aber unverändert gelassen. Diesen Reisepass, der zum Glück Ende 2012 so und so abläuft, muss ich beim PostIdent ja vorlegen, und blöderweise hat sich die RABO-Bank
- statt sich an das Online-Kontoeröffnungsformular zu halten - dort meinen zweiten Vornamen herausgepickt, um mich jetzt in jedem Anschreiben und auch im Online-Konto damit zu traktieren. Das zu ändern, erfordert einigen Aufwand an Mails und Telefonaten. So weit zur Rubrik "Was es alles gibt".
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Re: RaboDirect

Beitragvon silversurfer » Sa Jul 14, 2012 7:21 pm

Verrätst du uns die beiden Vornamen, bitte...
Viele Grüße
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Re: RaboDirect

Beitragvon Martin » Sa Jul 14, 2012 7:37 pm

auch wissen wollen :P
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Re: RaboDirect

Beitragvon Matthieu » Sa Jul 14, 2012 11:37 pm

Nein, nein, nein, nicht einmal gegen Rückerstattung der 220 €.

Vielleicht aber wenigstens soviel, weil es vielleicht auch zur sozialkundlichen Bildung beiträgt: Man kann in Deutschland ja nicht ohne Begründung seinen Namen ändern lassen. Abgesehen von einer familiären Statusänderung (Heirat, Adoption etc.) oder dem Wechsel der Staatsbürgerschaft (Eindeutschung), muss man schwer wiegende Nachteile, die sich aus der Beibehaltung des Namens ergeben, ins Feld führen können. Also reicht der Verweis auf die gefühlte Hässlichkeit nicht. Zum anderen ist eine inhärente Beleidigung des Namensträgers durch den Namen auf der Basis des deutschen Namensrechts auch praktisch ausgeschlossen, da niemand sein Kind etwa "Blödi" oder "Schlampe" nennen darf. (Bei Hunden, Papageien etc. ist das nach meinem Kenntnisstand anders. Die dürften wohl durchaus so heißen. Ein interessanter Fall wäre natürlich, wenn der Bewohner eines Miethauses z. B. seiner Katze den Namen einer Mitbewohnerin des Hauses gäbe und sie abends mit den Worten von der Straße ins Haus riefe: "Daggi (=Dagmar), komm endlich rein, du kleine Schlampe." Da dürfte sich die Nachbarin wohl auch juristisch wehren. Aber mir ist nicht bekannt, ob so ein Fall schon einmal zu Gericht gekommen ist - und ich schweife so und so ab.) Ein Grenzfall wäre sicherlich, wenn jemand , der sich später zum Agnostiker oder Atheisten entwickelt hat, von seinen Eltern "Gottlieb" oder "Gotthelf" oder vielleicht auch nur "Theodor" bzw. "Dieudonné" getauft worden wäre. Er könnte eventuell sein Recht auf religiöse Selbstbestimmung vorbringen, und anders als die Beschneidung oder ein auf die Brust tätowiertes Kreuz ließe sich diese Namensgebung immerhin rückgängig machen.

Ich musste also - und jetzt kommt der Wink mit dem Zaunpfahl - so einen Nachteil ins Feld führen und habe das auch getan: Ich habe in dem Zusammenhang nämlich verschwiegen, dass das einfach die Namen meiner Patenonkel waren, und sah mich bedauerlicherweise gezwungen, meine verstorbenen Eltern ein bisschen zu verleumden, indem ich sie als nostalgische Altnazis denunziert habe, die mir aus Anhänglichkeit an die alten Zeiten diese in unseren demokratischen Verhältnissen nunmehr unzumutbaren Namen verpasst hätten - was zumindest knapp daneben war (denn sie waren auf ihre alten Tage immerhin noch Helmut Schmidt-Wähler), die Sachbearbeiter vom Stadtamt aber überzeugt haben muss.

Doch Vorsicht nun vor vorschnellen Schlüssen! Ihr solltet für die Lösung mehr als die drei bekanntesten Namen parat haben...
So, jetzt ist aber auch definitv Schluss mit dem "heiteren Namenraten". Auch auf Nachhaken hin werde ich keine Anfangsbuchstaben als weitere Hinweisschnitzel liefern.
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Re: RaboDirect

Beitragvon silversurfer » Di Jul 17, 2012 7:33 pm

Gottlob Adolf Hjalmar Otto Bruno Erich?
Viele Grüße
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Re: RaboDirect

Beitragvon Matthieu » Mi Jul 18, 2012 7:28 pm

1 Treffer!

Die Rabo-Bank hat übrigens gemailt, sie würde die Nennung des zweiten Vornamens rückgängig machen. Das könne aber "den einen oder anderen Tag" (lies: die eine oder andere Woche) dauern.
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