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Fragen und Diskussionen zu sonstigen Banken / Anlagen.

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Beitragvon lavcadio » Di Nov 20, 2012 2:17 am

Der Steuerzahler gibt 4 Millionen Euro - selbst wenn der Empfänger wegen Untreue oder Bilanzfälschung verurteilt würde. Was wahrscheinlich ist.

Nonnenmacher hatte als Drahtzieher bei der HSH Nordbank (als Landesbank) in Zeitraum 2007-2008 durch betrügerischer Kredite und ABS sowie CMB's mehrere Milliarden eingefahren!

HSH Nordbank
Vier Millionen Euro Steuergeld, einfach weg
Dirk Jens Nonnenmacher, Ex-Chef der HSH Nordbank, darf seine millionenschwere Abfindung behalten, selbst wenn er wegen Untreue oder Bilanzfälschung verurteilt würde. Schuld ist ein lax formulierter Aufhebungsvertrag nach seinem unfreiwilligen Rückzug.
Quelle und Mehr: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/h ... -1.1527728


Diese direkte Unterstützung durch den Steuerzahler kommt zu den 1,3 Milliarden Euro hinzu(!!), mit der diese Bank -weshalb auch immer- gerettet werden muss. Chapeau!

Mal sehen was unser (möglicher) Zukunftskanzler, Herr Steinbrück, dazu so alles absondern wird. Denn Steinbrück hat die Milliardenhilfen von Schleswig-Holstein und Hamburg zur Rettung der HSH Nordbank als alternativlos bezeichnet.
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Re: HSH

Beitragvon emwe » Di Nov 20, 2012 10:55 am

Hallo lavcadio,
werden die Bürgschaften der Länder (SH u. HH) fällig -was sehr wahrscheinlich ist-, so war kürzlich in der HH-Bürgerschaft zu hören, ist davon auszugehen, dass die Freie uns Hansestadt Hamburg, als einer der wenigen und kontinuierlichen Einzahler in den Länderfinanzausgleich, im wirtschaftlichen Sinne Bankrott wäre.
Hamburg würde natürlich auf Kosten des Bundes, also sämtlicher Steuerzahler, "gerettet" werden. Die Freiheit als gut situierter Stadtstaat wäre damit allerdings beendet.
Eine solche Macht haben Bankster und unfähige Politiker.
DIESE Auswirkungen hat offensichtlich immer noch kaum ein Politiker, geschweige denn ein Bürger begriffen.
Die politische Reaktion: Abwarten, Zittern, Hoffen - mehr passiert nicht. :mrgreen:
Ach ja, dann ist da noch; die Kosten der Elbphilharmonier wurden -natürlich unbestätigt und wie gewohnt bestritten- aktuell mit 645 Mio beziffert. :mrgreen:

Hand aufs Herz; hätte nicht jede Kassiererin am Laufband, deren Kasse abends stimmt, in Relation zum Einkommen "solcher (Un)Verantwortlichen" ein Einkommen im 6-stelligen Bereich ehrlicher verdient? :P
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Re: HSH

Beitragvon VolkerM » Di Dez 17, 2013 9:43 am

HSH Nordbank deckt dubiose
Aktiengeschäfte auf

... Dem Vernehmen nach will sich der Vorstand der HSH am
Dienstag mit den Vorgängen um die „Cum-Ex-Geschäfte“
befassen und eine Risikovorsorge für die Fälle in
dreistelliger Millionenhöhe bilden – konkret soll es um 130
Millionen Euro gehen. ...

Neben der HSH steht auch die Münchner Hypo-Vereinsbank
wegen der umstrittenen Geschäfte im Visier. Bei „Cum-Ex-
Geschäften“ nutzten die Banken und deren Kunden eine
Gesetzeslücke, die erst 2012 geschlossen wurde. Unter
Juristen ist umstritten, ob die Geschäfte zulasten der
Staatskasse vorher illegal oder nur unanständig waren. Ein
Urteil des Bundesgerichtshof zu dem Thema wird im
Frühjahr erwartet.

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