Was tun mit dem Geld?

Fragen und Diskussionen zu sonstigen Banken / Anlagen.

Was tun mit dem Geld?

Beitragvon mogador » Mi Dez 19, 2012 3:51 pm

Tagesgeld ist z.Zt. _überall_ uninteressant geworden.

Hab grade nochmal zum alten Zinssatz von 3,25% 3.600€ angelegt (FG, 4 Jahre, monatl.Zins).
Gibt ca. 9,90€ Zinsen pro Monat.

Es ist in den nächsten Jahren keine Verbesserung der Zinslage bei normkalen Bankeinlagen in Sicht.

Warum nur 3.600€ ? Hintergrund ist, dass man speziell als Arbeiter (ich Reisebus) ständig von Arbeitslosigkeit bedroht ist und nach 1 Jahr dann in Hartz4 fällt.
Wenn man dann Zinserträge höher als 9,99€ (10€ = Bagatellgrenze) hat, darf man diese _komplett_ an das "Sozialamt" abliefern. Ich spare nicht, damit mein Geld jedes Jahr weniger wird (Inflation) !
So nutze ich auch noch einen Teil des Sparer-Freibetrages aus.

Das Geld meiner Freundin, der ich immer mal wieder einen Betrag _schenke_ , geht in Windkraft (Genusscheine). Gestreut in 10.000-er Päckchen. Zur Zeit die beste Alternative.

Gesellschaften sind z.B. ABO-Wind, Windwärts.... und auch Prokon haben wir mal riskiert mit 5 Mille.
Abschlüsse sind zwar nicht so hopplahopp zu machen wie ein Bank-Konto abzuschliessen, aber es lohnt sich.
Zudem muss man immer "lauern", bis die Gesellschaften wieder ein neues Beteiligungspaket auflegen.
Aber wenn man sich registriert bei den Gesellschaften, bekommt man per Info-Mail entsprechende Nachrichten.
Der Trend geht eh für die nächsten Jahre in solche DIREKT-Beteiligungen an Wirtschaftsunternehmen.
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon VolkerM » Mi Dez 19, 2012 8:16 pm

bei mir sinds lokale Solarzellen, aber die Idee ist die gleiche.

Was soll man mit Geld? Wert muss man sichern.
Ob ich 3% Zinsen bei 2,5% Inflation bekomme oder 12% Zinsen bei 15% Inflation ... die Zahl wird zwar größer, aber ich hab nix davon. Mit Genossenschaftsanteilen oder Aktien gehört mir ein Stück Firma, ein Wert, nicht ein von Herrn Trichet unterschriebener Zettel.
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon lavcadio » Mi Dez 19, 2012 8:49 pm

Ich habe die vorigen beiden Beiträge aus dem VTB-Thread gelöst und als Einzelstrang mit dem Titel 'Was tun mit dem Geld?' eingestellt.

--

Zum Thema:

Deutschland beschritt einen Sonderweg bei der Solarförderung. Lukrativ für Leute die sich diese PV-Anlagen anschafften oder diese gewerblich ('Solarparks') betrieben. Mir scheint, innerhalb der EU kommt man langsam zu der Erkenntnis, um es nicht gleich Einsicht zu nennen, daß dieses unbezahlbar wird: Oettinger will einheitliche Förderung von Öko-Strom in EU

Die Energiepolitik und die damit verbundene Steuerpolitik ist sehr empfindlich gegenüber Störungen. Wir erleben ja seit einiger Zeit den Affentanz, der aufgeführt wird, um die Einspeisevergütung zurückzufahren.

Die nächste Erkenntnis wird wie eine Bombe platzen: Der Kram muß ja irgendwann auch entsorgt werden. Hossa. Das kostet. Derzeit ist die Abnahme noch umsonst. Ein aufschlussreicher Artikel dazu und über Diskrepanzen bei der Entsorgung innerhalb der Solarindustrie: Photovoltaik-Recycling - Solarindustrie plagt sich mit ihren Altlasten

Es gab mal den Kohlepfennig , es gibt den Solidaritätszuschlag, es wird wohl auch eine Entsorgungsumlage geben werden. Ob ich angesichts dieser Entwicklung in Photovoltaik einsteigen würde?
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon VolkerM » Mi Dez 19, 2012 11:44 pm

ich bin vor 1,5 Jahren eingestiegen, inzwischen halte ich 5 Genossenschafts-Anteile zu je 500 Euro. Saubere Energie, lokal investiert und vom örtlichen Elektriker aufs Dach gebracht - soweit eine saubere Sache. Wegen der heruntergefahrenen Einspeisevergütung ist eine Erweiterung der Genossenschaft in Richtung Windkraft im Gespräch. Auch wenn Windräder von vielen als häßlich empfunden werden und sogar Schatten und Geräusche verursachen, ist das immer noch besser als die unabsehbaren Folgen von Nuclearenergie oder der CO2-Ausstoß von fossiler Energie. Beides ist übrigens begrenzt. Vor einiger Zeit habe ich 'Experten' gehört, die Uran für 20 - 200 Jahre prognostizierten. Öl und Kohle sind auch endlich und können z.B. in der Pharma-Industrie erheblich nutzbringender eingesetzt werden, als sie nur zu verbrennen.

Zurück zum Thema laut Überschrift:
Geld stapeln halte ich inzwischen für wirtschaftlichen Selbstmord. Gold und viele andere Rohstoffe sind schon recht teuer. Aber wer sich an Produktionskapital beteiligt und ein wenig streut, kann eigentlich nichts falsch machen. Deshalb werde ich, falls ich mal wieder mehr als 3000 Euro zusammenhabe, in wohlbedachte Aktien investieren. Nestle, Coca-Cola oder McDonalds wären dann z.B. in der engeren Auswahl. Banken, Auto- und Maschinenbau sehe ich langfristig eher kritisch.
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon mogador » Do Dez 20, 2012 5:05 am

@lavcadio und VolkerM

Ich stimme euch beiden in der Sache zu. Ausser bei der Cola, McDonalds etc.-Idee von VolkerM.

Sicherlich ist die Einspeisevergütung nicht sicher. Andererseits ist Windkraft die weitaus effektivste Stromerzeugung und man kommt jetzt auch drauf, dass man damit auch WINDGAS erzeugen kann. Gas zur Stromerzeugung bei Windstille. Speicher sind vorhanden und auch fast komplett die sonstige Infrastruktur wie z.B. Pipelines. Das Gas (Knallgas, Sauerstoff?) kann man zu (glaube) 10-20% dem normalen Erdgas zumischen.

Von Solar hab ich mit Absicht die Finger gelassen, ausser zuhause meine beiden Solarzellen. Wind ist etwa 3x effektiver als Solar. Deshalb wird eine eventuelle Kürzung der Förderung diese Branche weit weniger treffen als die Solar-Sache.
Denke auch, das man immer mehr draufkommt, wie teuer eigentlich Atom-Strom ist.

Zudem werde ich in ca. 8 Jahren in den Süden machen, Marokko. Es macht somit nicht viel Sinn, hier privat in meiner Mietwohnung zu investieren bei einem Jahresverbrauch von ca. 400 kWh.

Sicher muss der Abfall....Solarzellen, Windflügel etc. .....auch entsorgt werden. Aber das Problem mit den Giftstoffen bei Solarzellen hat man soweit beseitigt (weiss jetzt momentan nicht, wie das Zeugs hiess, das anfänglich noch in den Zellen verbaut wurde).


Den Kunststoff der Windflügel kriegt man auch in den Griff. Und sonst ist das Meiste eh nur Beton und Stahl.
Bei Uran sind die GESAMTEN Schäden weitaus grösser, wenn man den Abbau und die Entsorgung, Lagerung rechnet.
Und man betrachte mal, dass diese Windflügel nur ein winziger Anteil unseres Kunststoffverbrauches sind.

Da ist noch riesiges Entwicklungspotenzial vorhanden....und es wird auch geforscht.
Hab grad gelesen, dass man dran ist, die Türme der Windräder aus HOLZ zu bauen. 80-120 Meter Höhe sollen problemlos möglich sein. Nachhaltig, nachwachsend.

Und hier bin ich bei meiner nächsten Investition: HOLZ. Teak, Balsa, Holzpellets......
Da ich ja die Invests streuen will, wird das evtl. mein nächstes Feld sein.

@VokerM
Von CocaCola, McDonalds und auch Industrie lass ich die Finger. Aus wirtschaftlichen UND ethischen Gründen. Ich befürchte einen globalen Crash....
Es gibt auch Umweltfonds jeglicher Art und Zusammenstellung. Hab da eine Page, wo die alle drinne sind.

Bin grad mit dem Bus aus Budapest gekommen, es ist 4 Uhr. Bin hundemüde. Das waren jetzt meine ersten Gedanken zu dem Thema. Sorry, wenn ich mich teils etwas holperig ausgedrückt hab.

Werd die nächsten Tage mal die kompletten Links hier einstellen. Auch den Öko-Fonds-Sucher.

Für eure Links wär ich auch dankbar. Vielleicht kriegen wir hier eine umfangreiche Sammlung zusammen.....

Guts Nächtle......
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon mogador » Mo Dez 31, 2012 6:13 pm

Hier mal eine _unsortierte_ Liste, die sich bei mir angesammelt hat.
Ohne Wertung,....manches ist nicht zu empfehlen.

@VolkerM und alle
Wer weiss kleine Windenergie-Genossenschaften?

http://www.planet-energy.de/beteiligungen.html
http://www.forestfinance.de./
http://www.umweltinvestmentfonds.de/home/index.php
http://www.windwaerts.de/
http://www.robinia-invest.com/de/geldan ... an-rendite
http://www.aerzte-exklusiv.at/index.php?id=851
http://www.greencity-energy.de/de/kolog ... lagen.html
http://www.dasinvestment.com/investments/gruenes-geld/
http://www.eco-best-invest.com/
http://www.umweltfondsvergleich.de/fondsportraits/
http://www.umweltfinanz.de/home/index.php
http://www.triodos.de/privatkunden/tagesgeld.html
http://www.nachhaltiges-investment.org/Home.aspx
http://www.wallstreet-online.de/geschlo ... weltfonds/
http://www.forestfinance.de/BaumSparVertrag.34.0.html
http://www.umweltfondsvergleich.de/
https://www.enertraginvest.com/freunde/
http://www.wind-energie.de/
http://www.iwo-online.de/
http://www.greenvalue.de/genussrecht_anleihe.asp
http://www.derkapitalanleger.de/kapital ... co-kg.html
http://www.gruene-energie-blog.info/
http://www.energiekontor.de/Binaries/Bi ... eiheIV.pdf
http://www.lifeforestry.com/
http://ms.ligatus.com/de/finanzen/deuka ... 9Bnjpto1yW
http://www.pcc-direktinvest.de/PCC-Anleihe
http://ms.ligatus.com/de/finanzen/oeko_ ... Hf6dMXqIXA
http://www.planet-energy.de/beteiligungen.html
https://www.energiezins.de/anleihen/ind ... zAodn1IA_Q
http://ms.ligatus.com/de/finanzen/osiri ... RKnN33LioI
http://www.anleihen-finder.de/index.php ... rttype=ASC
http://submit2.timberfarm.org/
http://windenergie-windkraft-windrad-wi ... ugung.html
https://finanzen.schnellsparen.de/erneu ... d=3167&1=1
http://www.umweltfondsvergleich.de/fond ... erk_2.html
http://www.umweltaktienhandel.de/fondsp ... _2021.html
http://www.xmarkets.de/DE/showpage.asp? ... 8&bldisc=1
http://www.umweltaktienhandel.de/download.html
http://ms.ligatus.com/de/finanzen/deuka ... 8N6WC4fNnN
http://www.thomas-lloyd.de/kampagne/fes ... version=26
http://www.finest-brokers.de/Wind-Frank ... lagen.html
http://www.umweltdepot.de/home/umweltdepot.php
http://www.umweltinvestmentfonds.de/hom ... korent.php
http://www.umweltaktienhandel.de/home/1 ... nsplus.php
https://www.energiezins.de/anleihen/ind ... ID=4393643
http://www.energiekontor.de/investment/ ... zQod5XopFw
http://www.nachhaltiges-investment.org/Fonds.aspx
http://mcaf.ee/qkb1u
http://www.comdirect.de/inf/fonds/detai ... ch.general
http://www.schnellsparen.de/service/new ... 2539156588
http://www.ecotopten.de/prod_fonds_prod.php
http://www.boersenforum.de/
http://www.onvista.de/fonds/performance ... TED_ID=EUR
http://www.energieportal24.de/oeko_bete ... oltaik.htm
http://www.finanzen.net/fonds/UniGlobal
https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/show ... 0271656133
https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Show ... =1&ka=true
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon VolkerM » Sa Jan 26, 2013 10:55 am

hab eben mal mein Depot geprüft. Mit fast willkürlich gewählten und (als die Amis gerade ihren Golf vollgetankt hatten) zu früh gekauften BP-Aktien hab ich grundsätzlich noch ~8% Verlust, was den Kurswert angeht. Aber auf den Kaufpreis gerechnet gab es 3,4% Dividende (netto). Und wenn die Analystenmeinungen (kaufen) jetzt endlich von der Mehrheit umgesetzt wird, hätte sich das doch für mich schon gelohnt. Und das Depot zu beobachten macht viel mehr Spaß, als ein Sparbuch, was mit 0,7% vor sich hindümpelt.
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon Martin » Sa Jan 26, 2013 12:42 pm

Was haltet ihr davon?

http://www.windpower-gmbh.de/index.shtml

Lg. Martin
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon Mäusefalle » Sa Jan 26, 2013 9:02 pm

VolkerM hat geschrieben:Und das Depot zu beobachten macht viel mehr Spaß, als ein Sparbuch, was mit 0,7% vor sich hindümpelt.

Stimmt, das kann ich bestätigen. Ich habe zwar weder BP noch sonstige Einzelaktien, aber die Entwicklung meiner gemeinhin als langweilig geltenden passiven Aktien-ETFs zu beobachten, finde ich auch interessanter als Sparbuch (PB Sparcard ab Mo nur noch 0,9%!) & TG-Konto. Insbesondere die Zukäufe von Anfang Oktober 2011 haben einen sehr erfreulichen Verlauf genommen, und in Buchgewinnen inzwischen die Edelmetalle überholt. Somit erstmal ein solides Polster, wenn man es mit den Aktien mal wieder bergab geht. Die Dividendenrendite meiner Europa-Aktien (DE0002635307) betrug bisher übrigens auch rund 3,5%.
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon mogador » So Jan 27, 2013 7:48 pm

Martin hat geschrieben:Was haltet ihr davon?
http://www.windpower-gmbh.de/index.shtml
Lg. Martin


Ich mach das ja ähnlich.
Finds ok.

Du solltest dir den Prospekt und die Bedingungen genau durchlesen.

Prüfen würde ich, ob eine Nachschusspflicht besteht. Ist aber unwahrscheinlich.
Die Risiken sind meist in erster Linie ein Totalverlust, was auch unwahrscheinlich ist. Wenn z.B. ein Orkan die Dinger umbläst.

Oder wenn z.B. am Einspeisegesetz herumgeschnippelt/gekürzt wird. Könnte sein, aber das schmälert dann die Rendite nur unwesentlich.

Vielleicht können die Experten hier mehr dazu sagen.
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ENERGIEKONTOR AG

Beitragvon mogador » Mo Feb 04, 2013 10:39 pm

Hab grad ne Mail erhalten:


Sachwertanleihe: Die fünfte Auflage kommt!

Zinsstufen bis zu 6,5 Prozent, eine erstrangige Sachwertabsicherung und hohe Flexibilität - das sind die Eckdaten der Sachwertanleihe V. Bereits im Frühjahr gibt Energiekontor den Klassiker erneut heraus. Der Versand von Prospekt und Zeichnungsschein startet im März. Anleger können sich ab sofort ein Exemplar reservieren lassen.
fruehjahr_240.jpg

Nach erfolgreicher Platzierung der Unternehmensanleihe 2012 legt Energiekontor seinen Stufenzins-Klassiker neu auf: Ab März 2013 kann die Sachwertanleihe V gezeichnet werden. Sie dient der Refinanzierung dreier deutscher Windparks: Hanstedt-Wriedel und Balje Hörne in Niedersachsen sowie Lengers in Hessen.

Alle drei Parks sind schuldenfrei und liefern seit mehreren Jahren verlässliche Erträge. Da sie zugunsten der Anleihegläubiger verpfändet sind, handelt es sich um ein Investment mit erstrangiger Sachwertabsicherung. Es stützt sich zu jedem Zeitpunkt auf den realen Gegenwert der Windparks.

Die Mindestanlagesumme beträgt 3.000 Euro bei einer Laufzeit von zehn Jahren. Das eingesetzte Kapital wird in zwei Stufen verzinst: bis 2019 mit 6 Prozent pro Jahr, von 2020 bis 2023 mit 6,5 Prozent. Ebenfalls in zwei Stufen erfolgt die Rückzahlung der Anlagesumme: 20 Prozent sind nach sechs Jahren fällig, die übrigen 80 Prozent erhält der Kapitalgeber am Laufzeitende zurück. Die Sachwertanleihe V kann jederzeit verkauft oder vererbt werden. Auch die Zulassung an der Frankfurter Wertpapierbörse ist geplant.

Zur Prospektanforderung gelangen Sie hier:
http://www.energiekontor.de/Sachwertanleihe_V.html

Großbritannien: Windpark Hyndburn am Netz

Gelungener Start ins neue Jahr: Mit Hyndburn nimmt Energiekontor einen 24,6 Megawatt starken Windpark in Betrieb. Er befindet sich im Nordwesten Englands im Landkreis Lancashire und gehört zum konzerneigenen Bestand. Damit bekräftigt das Unternehmen einmal mehr die große Bedeutung, die es dem britischen Markt zuerkennt.
hyndburn1_240.jpg

Viel Wind und stabile politische Rahmenbedingungen machen Großbritannien zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte für erneuerbare Energien. Allein von Juli 2011 bis Juli 2012 stieg die Ökostrom-Produktion auf der Insel um 27 Prozent. Das teilte die britische Regierung Ende Dezember mit. Der Anteil regenerativer Energien an der Stromversorgung kletterte zeitgleich auf zehn Prozent.

Als erfahrener Auslandsprojektierer ist Energiekontor seit 1999 in Großbritannien aktiv. Mit Hyndburn baut das Unternehmen dort auch seinen Eigenparkbestand aus. Der windreiche Standort befindet sich rund 340 Meter über dem Meeresspiegel und umfasst zwölf Anlagen vom Typ Repower MM82. Jede verfügt über eine Nennleistung von 2,05 Megawatt. Bei einer Windgeschwindigkeit von 8,3 Metern pro Sekunde in Nabenhöhe beträgt der jährliche Energieertrag etwa 78 Millionen Kilowattstunden. Das reicht aus, um 20.000 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen.

Energiekontor vergrößert mit Hyndburn seinen Eigenparkbestand von 138,3 auf 162,9 Megawatt. Bereits seit 2002 engagiert sich der Bremer Projektierer auch als Stromproduzent und betreibt konzerneigene Windparks in Deutschland, Portugal und Großbritannien. Seine laufenden Kosten kann das Unternehmen heute bereits aus den Überschüssen der Stromproduktion decken.



Energiewende: Die Deutschen werden aktiv

Den Ausstieg aus der Atomkraft vorantreiben? Seit Fukushima scheint dieser Wunsch die Deutschen zum Handeln zu bewegen. So beziehen immer mehr Bundesbürger ihren Strom vom Ökoanbieter oder investieren Geld in erneuerbare Energien. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt.
deutscheinvestieren1_240.jpg

Es ist ein beachtlicher Anstieg, den die Studie »Umweltbewusstsein in Deutschland 2012« dokumentiert: 35 Prozent der Befragten halten den Schutz von Klima und Umwelt für das wichtigste Problem, das Politik und Gesellschaft zu bewältigen haben. Das sind 15 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung 2010. Nur die Wirtschafts- und Finanzpolitik erachten 36 Prozent der Bürger als wichtiger.

Noch auffälliger aber ist: Die Deutschen werden aktiv. So haben bereits 12 Prozent von ihnen Geld in erneuerbare Energien investiert - dreimal so viele wie noch vor zwei Jahren. Und auch die Zahl der Ökostrom-Bezieher wächst: Von 2010 bis heute hat sie sich mehr als verdoppelt, von 8 auf 20 Prozent.

Bei den ökologischen Beteiligungen profitiert vor allem die Windkraft von der steigenden Nachfrage. Das haben Finanzspezialisten der Berliner Scoupe Group vor Kurzem errechnet. Ihrer Analyse zufolge wurde 2012 siebenmal so viel Eigenkapital in geschlossene Windfonds investiert wie im Vorjahr; insgesamt waren es 114 Millionen Euro.

Die Analysten gehen davon aus, dass der Trend zu Windfonds anhalten wird. Die Technologie sei ausgereift und die Kalkulationssicherheit gegeben. Anlegern biete sich daher »ein stabiles und attraktives Investitionsumfeld«.

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Energiekontor AG
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Service-Telefon: 0800 3304 555 (kostenfrei)
Telefon: +49 (0)421 3304-0,
Telefax: +49 (0)421 3304-444
vertrieb@energiekontor.de
http://www.energiekontor.de Amtsgericht Bremen HRB 20449
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Bodo Wilkens
Vorsitzender des Vorstands: Peter Szabo,
Vorstand: Thomas Walther
Sitz der Gesellschaft: Bremen
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Zinsen ABO-Wind

Beitragvon mogador » Fr Mär 01, 2013 1:17 pm

Freundin hat heute nach einem Jahr pünktlich ihre Zinsen von ABO-Wind (Mezzanine 2) erhalten.
Sind etwa 7,7% minus Abgeltungssteuer. Sind netto ca. 5,7%.

Warte noch auf die Steuerbescheinigung für die genaue Rechnung.

In 4 Wochen erwarten wir die Zinsen von PROKON, ohne Abgeltungssteuer. Bei PROKON machen wir die vollen 801€ (Sparerfreibetrag) geltend. Schau mer mal.

Für Mitte März sind wir bei ENERGIE-KONTOR vorgemerkt (Sachwertanleihe V).
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon mogador » So Mär 10, 2013 4:16 am

Sehe grade im Konto:
Freundin hat von PROKON pünktlich die vollen Zinsen von 8% erhalten am 14.Januar.

Die haben den vollen Freistellungsauftrag von 801€. Ab 1.Januar ist es möglich, denen einen Freistellungsauftrag zu erteilen.


Hier noch ein paar Links, die ich zufällig gefunden habe:
http://www.buergerwindrad-blauen.de/
http://www.iwo-online.de/projekte/altheim.html
http://www.windenergie-s-und-h.de/proje ... nberg.html
http://www.n-eg.de/fragen_antworten/
http://www.maxwind.de/sicherheitspaket.php

http://ms.ligatus.com/de/finanzen/deuka ... XjRc-ugx5P

http://ms.ligatus.com/de/finanzen/green ... qmKl00nPhf

http://www.sharewood.com/index.cfm?sID=16&sprache=1
https://sharewoodag.com/

Alles ohne irgendwas zu bewerten. Bei SHAREWOOD und LIGATUS würde ich wohl ganz genau hinkucken.
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon heimo » Di Apr 09, 2013 1:24 am

ich freue mich natürlich für alle, die ihre Zinsen pünktlich bekommen haben (...war ja bei Kaupthing nicht so!).

Dennoch kann ich von Genusscheinen, stillen Einlagen o.Ä. auf erneuerbare Energeien nur ausdrücklich abraten!!!

Ihr habt keinerlei Garantie und seid auf die Solvenz des Anbieters angewiesen! In der kommenden Staats-Bankrotterie haut es diese ganzen Subventionsbuden massenhaft um!

Seid ihr etwa wahnsinnig, mit 5-stelligen Beträgen dort zu investieren?? Nach all dem was ihr bei Kaupthing schon erlebt habt?!

Kauft physisches Edelmetall oder Aktien von Standardwerten oder von Edelmetallminen-Unternehmen!

Alles andere wird in den nächsten Jahren mit dem Totalverlust enden!!
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Re: Was tun mit dem Geld?

Beitragvon mogador » Mi Apr 10, 2013 2:06 pm

heimo hat geschrieben:Dennoch kann ich von Genusscheinen, stillen Einlagen o.Ä. auf erneuerbare Energeien nur ausdrücklich abraten!!!

Ihr habt keinerlei Garantie und seid auf die Solvenz des Anbieters angewiesen! In der kommenden Staats-Bankrotterie haut es diese ganzen Subventionsbuden massenhaft um!

Garantie hast du vor allem nicht bei etablierten Banken. Siehe die schleichende Enteignung seitens des Staates oder bei einem Totalcrash.

Und was glaubst du, wo Banken und andere institutionelle Anleger ihr Geld teils investieren? In EE nämlich....
Und die holen dank ihrer grösseren Anlagebeträge ganz andere Gewinne raus wie wir kleine popeligen Anleger mit kleinen Beträgen.
Grade die grossen Energieversorger schichten ihr freies Kapital schon seit Jahren um, und zwar Richtung Windenergie (und teils anderen EE).

heimo hat geschrieben:Seid ihr etwa wahnsinnig, ..........


Nein.

heimo hat geschrieben:.....mit 5-stelligen Beträgen dort zu investieren?? Nach all dem was ihr bei Kaupthing schon erlebt habt?!


Kaupthing kannst du in keinem Fall mit einer Direktanlage vergleichen. Bei letzteren sind SACHWERTE vorhanden. Kaupting hat spekuliert, ohne Substanz dahinter. Zudem noch in windige Geschäfte.

Natürlich gibt es auch bei den "nachhaltigen Geldanlagen", Anleihen, Genussrechte etc. ungesunde Firmen oder mehr oder weniger riskante Anlagen.
Je höher der Zins, desto höher das Risiko (grobe Faustregel). Realistisch sind 6-max. 8%.

Und man sollte sich über die entsprechende Firma informieren: Besteht Nachschusspflicht? In was investiert die Firma? Wurden Zinsen ausbezahlt in den letzten 5/10 Jahren? Wie lange existiert die Firma? Bilanz der Firma? usw..
Es gibt Firmen auf dem Markt, die sind schon seit 15....20 Jahren im Geschäft, und sind absolut gesund.

heimo hat geschrieben:Kauft physisches Edelmetall oder Aktien von Standardwerten oder von Edelmetallminen-Unternehmen!

Ja, als Beimischung. Deshalb habe ich ja den Edelmetallthread eröffnet.
viewtopic.php?f=10&t=8383

heimo hat geschrieben:Alles andere wird in den nächsten Jahren mit dem Totalverlust enden!!

Grade Aktien u.Ä. ist bei einem Crash/Wirtschaftsflaute höchst gefährdet.
Und nicht weniger die Einlagen auf normalen Bankkonten.
Überleg mal, wo die Kurse landen, wenn z.B. Benz weniger verkauft? Die gehen bei einer Weltwirtschaftskrise in den Keller. Dasselbe bei Rohstoffen und anderen Konsumgütern.
Während und nach einer Wirtschaftskrise haben die Leute anderes zu tun als in unnötige Konsumgüter zu investieren.... Freizeitparks, neuer TV/Elektronik, neues Auto. Da muss dann nur noch das Nötigste gekauft werden.......nämlich Nahrung, Wohnen, Energie. Und das neue Auto kommt halt ein paar Jahre später, wenn überhaupt.

Eine Anlage in (z.B.) Windanlagen behält hingegen seinen Wert auch nach einem Totalcrash.
Sollten die Subventionen staatlicherseits gekürzt werden, wird das nur einen kleineren Teil deiner Rendite betreffen. Du erhältst dann eben statt 7% nur noch 6,5%.
Strom wird auch nach einer Krise gebraucht.....der Wind produziert auch danach weiter Strom und ist nicht weniger wert. Und er wird auch verkauft werden.

Und bis jetzt hat es auch noch kein Windrad wegen eines Orkans oder so umgeblasen.
In Japan sind die letzten Tage 2 oder 3 Windanlagen umgefallen. War das Sabotage von TEPCO oder der Nuklearindustrie? :mrgreen:

Bei Solarenergie sieht die Sache anders aus. Kürzt der Staat hier, so kann eine Investition sehr schnell unrentabel werden. Windkraft ist etwa um den Faktor 7 rentabler (auch ohne Subventionen).

Und sollte der Staat auf das Volksvermögen zugreifen (wie grade auf Cypern), sind zuerst die Bankeinlagen dran. Er wird den Teufel tun und an die Wirtschaft gehen. Denn die braucht er noch.
Kein Staat der Welt macht ohne Not seine eigene Wirtschaft kaputt.
Natürlich ist kein Besitzer irgendeines Vemögens völlig vor dem Zugriff des Staates sicher.
Es wurden auch schon Immobilien zur Zahlung herangezogen und auch Gold (Edelmetalle). Meines Wissens in den USA.
Aber Anleihen, Genussrechte etc. kommen da erst nachrangig. Zuerst geht der Staat an die leichter verfügbaren Sächelchen.
Aber wenn es schon soweit kommt, sind alle geschädigt.

Interessant finde ich momentan Teakholz (nachhaltiger, teils ökologischer Anbau), da hier schon ein Einfuhrverbot in die EG besteht für unzertifizierte Ware. Teak unterliegt einer wachsenden Nachfrage und nur nachhaltig produziertes Holz ist legal handelbar . Die natürlichen Resourcen schwinden zunehmend (Raubbau).

Kautschuk habe ich auch im Auge, aber da bin ich mir nicht so sicher.....

Das Leben selbst ist mit dem höchsten Risiko behaftet. Und nichts ist 100% sicher.
Deshalb sollte man sein Vermögen möglichst weit streuen und in möglichst reale Anlagen investieren.
Immobilien sind m.E. das allerbeste. Natürlich gut gekauft und mit möglichst keinen Fallstricken.
Hier ein interessanter Link dazu: http://www.syndikat.org/
Auch eine Möglichkeit. Aus NIX EBBES machen.

Hier noch ein interessanter allgemeiner Artikel über Windkraft: http://www.heise.de/tp/blogs/2/154072

Windenergie: Verunsicherung aber Optimismus
Branche klagt über Verteuerung der Kredite durch Manöver der Bundesrgierung, geht aber fürs laufende Jahr von kräftigem Wachstum aus

Ist es nun Diletantismus oder war das Ergebnis gewollt? Der Bundesverband Windenergie (BWE) bestätigt in einer jüngsten Presseerklärung was viele bereits nach der Ankündigung der vermeintlichen Strompreisbremse des Minister-Duos Rösler-Altmaier befürchtet hatten: Aufgrund der von der Bundesregierung verursachten Verunsicherung verteuert sich die Finanzierung von Windenergie-Projekten (und sicherlich auch von Solaranlagen). Banken gehen von höheren Risiken aus und verlangen daher höhere Zinsen und meist auch einen höheren Eigenkapitalanteil.

"Die Finanzierung deutscher Onshore-Windprojekte ist grundsätzlich gesichert", meinte BWE-Vize-Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch auf der Hannover Messe. Und weiter: "Allerdings hat die Debatte um die sogenannte 'Strompreisbremse' zu Risikoaufschlägen bei der Bepreisung und erhöhten Eigenkapitalanforderungen bei der Finanzierung der Projekte geführt." Commerzbank, GLS, DKB und Bremer Landesbank würden dies bestätigen, heißt es beim BWE, dessen Mitglieder die Finanzinstitute seien.

Der BWE fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel "ein deutliches Signal (...), dass eine überhastete EEG-Novelle endgültig vom Tisch ist": Dabei ist auch der Verband der Meinung, dass das EEG, das Erneuerbare-Energiengesetz, überarbeitet werden muss. Was im übrigen auch in den anderen Branchen der Erneuerbaren keiner bestreitet. Nur verweist der Verband auf den dafür vorgesehenen Weg über einen Sachstandbericht der Bundesregierung in Verbindung mit Anhörungen der Fachleute. In der Tat wurde dieses Verfahren seit der Einführung des EEG mehrfach in mehr oder weniger festen Intervallen angewandt.

Davon abgesehen ist der BWE für das laufende Jahr aber sehr optimistisch. Demnach könnten bis zum Dezember 2013 an Land 2,9 Gigawatt hinzu kommen. Das wäre der seit Jahren höchste Zubau. Dies entspräche laut BWE einem Investitionsvolumen von 3,5 Milliarden Euro. Hinzu kämen noch mehrere 100 Megawatt auf See, wo sich inzwischen eine Reihe von Projekten im Bau befinden.

Wolfgang Pomrehn
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