Medienspiegel vom 15.01.2011

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Medienspiegel vom 15.01.2011

Beitragvon lavcadio » Sa Jan 15, 2011 11:25 am

Hinweis an Moderatoren: Bitte gerne dieses Post mit zusätzlichen Artikeln und Links ergänzen durch "Edit". Den zusätzlichen Medienlink bitte ergänzen im Format

ABC-Zeitung: ANFÜHRUNGSZEICHENTitel des ArtikelsANFÜHRUNGSZEICHEN ABSATZ
Link (kein Datum, denn das steht ja im Titel dieses Threads)

Bei Ergänzungen bitte zusätzlich eine Antwort im selben Thread erstellen, um die Aktualisierung zu dokumentieren.

Danke!


Medienspiegel vom 15.01.2011

bernerzeitung: Erneut isländische Bank-Manager in Haft
Reykjavik Islands Polizei hat erneut frühere Bank- Spitzenmanager wegen des Verdachts auf betrügerische Aktionen vor der Finanzkrise 2008 festgenommen.
Wie der Rundfunksender RUV am Freitag in Reykjavik berichtete, wurde auf Betreiben des Sonderanklägers für die Banken unter anderem Untersuchungshaft für den Ex-Chef der früheren Landsbanki, Ingvar Gudjonsson, verhängt. Die Ermittler werfen ihm vor, 2008 den Aktienkurs der vom Zusammenbruch bedrohten Bank durch Scheinverkäufe von Aktien sowie Scheinkredite manipuliert zu haben. Landsbanki sowie die anderen beiden grossen isländischen Banken Kaupthing und Glitnir waren im Herbst 2008 nur durch die Zwangsverstaatlichung vor dem Kollaps gerettet worden. Sie haben den 320'000 Bürgern der kleinen Inselrepublik im Nordatlantik gigantische Schulden hinterlassen. Während Kaupthing unter dem Namen Arion und Glitnir als Islandsbanki inzwischen von Gläubigern wieder privat betrieben werden, ist Landsbanki weiter mehrheitlich in Staatsbesitz. Im vergangenen Jahr waren vorübergehend auch Ex-Spitzenmanager von Kaupthing in Untersuchungshaft. In diesem Jahr soll ein vom Parlament eingesetztes Sondergericht gegen Ex-Ministerpräsident Geir Haarde verhandeln. Ihm wird vorgeworfen, nichts gegen den sich abzeichnenden Zusammenbruch der Banken unternommen zu haben. Kaupthing, Glitnir und Landsbanki hatten nach dem Scheitern ihrer extrem aggressiven und gewagten Kreditgeschäfte zeitweise Schulden in Höhe des Zehnfachen der jährlichen isländischen Wirtschaftsleistung angehäuft.
Quelle: http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/agenturen-ticker/Erneut-islaendische-BankManager-in-Haft/story/30469435


Laut welt hat sich die BayernLB in Island mit 1,7 Milliarden Euro an diesen extrem aggressiven und gewagten Kreditgeschäften beteiligt.
In diesem Kontext erinnern wir uns an die Aussage des bayerischen Ministerpräsidenten, Herrn Glos, aus 2008:
"Gier ist ein ebenso schlechter Ratgeber wie Angst. Für mich ist es beispielsweise unverständlich, wie Zigtausende Menschen via Internet ihr Geld einer kleinen Bank in Island überweisen konnten, ohne sich über die Risiken einer Geldeinlage im Vorfeld zu informieren. Es ist doch klar, dass es keine überdurchschnittlichen Renditen ohne überdurchschnittliche Risiken gibt. Hier braucht es wieder ein Stück Maßhalten."


Aber die BayernLB ist ja auch kein Kleinanleger...
Wie ist das aktuelle Vorgehen der BayernLB gegen Kleinsparer zu werten?
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