Widerspruch wegen Portokosten

Fragen und Antworten zu den Widersprüchen gegen die Bescheide aus Island.

Widerspruch wegen Portokosten

Beitragvon lavcadio » Mi Jun 11, 2014 9:20 am

Die Diskussion im Thema "Liste noch nicht als zurückgezogen gewerteter Widersprüche" hat zu einer neuen Idee geführt, die ein eigenes Thema verdient hat. In diesem Fall wird das ursprüngliche Thema aufgeteilt. Beiträge zu teilen bedeutet das Verschieben einzelner Beiträge aus einem vorhandenen Thema in ein neues Thema.

Mitglied o2argon hält seinen Widerspruch gegen die Bescheidung des Abwicklungsausschusses aufrecht. Gegenstand sind "Erstattung von Kosten, welche nicht im Zusammenhang mit dem Winding-Up-Verfahren stehen, da Kaupthing schon vorher nicht auf Korrespondenz reagiert hat".

o2argon mangelt es aber an Belegen für seine Rechtsauffassung. o2argon möchte sich auf ein Schlichtungstreffen in Island, sowie auf einen vorhersehbar folgenden Prozess einlassen und sucht auf diesem Weg Unterstützung.

Obwohl gerade hier im Forum durch die wirklich treibende Kraft dieses Themenkomplexes, k.o.pthing, die Details so herausragend und erfolgreich erarbeitet worden sind, und damit das Ergebnis absehbar ist.

o2argon erhielt den hier mehrfach geäußerten Rat, sich isländischen Rechtsbeistand zu suchen oder seinen Widerspruch zurückzuziehen.

k.o.pthing schrieb: Sich wegen 10 oder 50 Euro Portokosten auf ein kostenintensives Verfahren einlassen zu wollen kann man ja aus Prinzip tun. Man kann es aber auch einfach gut sein lassen.
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Re: Liste noch nicht als zurückgezogen gewerteter Widersprüc

Beitragvon k.o.pthing » Mi Jun 11, 2014 1:26 pm

o2argon hat geschrieben:Das Abwicklungskomitee hat mir freundlicherweise eine Kopie des Urteils X-26/2012 zur Verfügung gestellt. Offensichtlich ging es bei der Klage auch um jeweils 10 Euro Kosten vor und nach dem 22. April 2009. Allerdings wies die Richterin die Erstattung dieser 2 x 10 Euro Kosten ab, weil keine entsprechenden Belege vorgelegt wurden. Kann aber auch sein, dass ich das Urteil in dieser Hinsicht falsch verstanden habe - mit meinem Isländisch ist es nicht weit her - und dass es sich bei den abgewiesenen 2 x 10 Euro Kosten um einen anderen Posten handelt, der nichts mit der ursprünglichen Forderung zu tun hat. k.o.pthing wird mich da sicherlich umgehend korrigieren können.


Die jeweils geforderten 10 €uro waren die pauschalen Ansätze im Kaupthingrechner und diese sind von daher in der Tat alleine schon abgelehnt worden, weil keine Belege mit eingericht wurden (Kopien der Einlieferungsbelege etc.).
Die Kostenforderung wäre ansonsten aber §114 eingestuft worden, da alle Belege, die man hätte mitschicken können ein Datum nach dem 22.04.2009 getragen haben (das Winding-Up-Verfahren wurde ja erst im Sommer 2009 bekannt gemacht).

Wenn das bei Dir anders gelagert war, hast Du die Ansprüche in dem zwischenzeitlichen Settlement Meeting ja sicher durchgesetzt bekommen, oder?!
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